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Diskografie > Unten auf dem Gerstenberg

© 2017 Thomas Strauch

 

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01 Brettertonne

02 Unterm Wolkenkiel

03 Kaffeehauskonzert / Kaffeesatzwalzer

04 Trostaria

05 Die Leineweber

06 Unten auf dem Gerstenberg

07 Ich hülle mich in Schweigen

08 Bittersüß

09 Blowin’ in the wind / Templehous Reel

10 Sanfte Brise für Zwei

11 Walzer Zwei

12 Frischluftmazurka

13 Jar of Porter / Jorun Jogga

Broris Kruse in der MOZ vom 21.12.2017

Lieder mit Liebe zur Tradition, aber ohne orthodoxe Glaubenssätze.

 

Jetzt hat Strauch mit Unten auf dem Gerstenberg sein zweites Soloalbum veröffentlicht. Darauf finden sich überwiegend selbst komponierte Stücke im Stil der Folklore aus dem bretonisch-gälischen Kulturkreis. Die Texte zu den Stücken kommen mehrheitlich von dem Lyriker Jens Gerlach (1926-1990). Es ist eine lebendige und vielseitige Auswahl geworden.

 

Die meisten Stücke auf der CD sind tanzbar. Ein sogenannter An Dro ist ebenso darunter wie ein Schottisch. Aber auch zwei Mazurkas spielt Strauch. Und zwei Walzer. Dabei erlaubt Strauch sich durchaus Abweichungen von der traditionellen Form – kleine Haken in der Melodie, die vom üblichen Tonmaterial abweichen, oder ungewöhnliche Zählzeiten. Das würde bei Traditionalisten durchfallen, sagt er.

 

Aber von orthodoxen Glaubenslehren hält er ohnehin wenig. (…) Ohnehin gilt seine zweite große Liebe dem freien Spiel. Jazz und Folk – für Strauch sind die Unterschiede gar nicht so groß. In beiden Stilen wird viel improvisiert. (…)

Link zum kompletten Artikel – www.moz.de

Henry-Martin Klemt im Blickpunkt Frankfurt (Oder) vom 06.01.2018

Kein Strauch ohne Überraschungen: Die Scheibe ist auch ein Album der Entdeckungen und Wiederentdeckungen. Der Sänger leiht den Dichtern Jens Gerlach (1926 bis 1990) und Johann Christian Günther (1695 bis 1723) seine Stimme. Während Gerlach mit liebestollem und lebensprallem Sarkasmus ins Lied tritt (Unterm Wolkenkiel, Kaffeehauskonzert / Kaffeesatzwalzer, Ich hülle mich in Schweigen), ist Günther mit einem seiner berühmtesten Texte zu hören: Trostaria.

 

Es gehört zum Oevre des Folkmusikers Strauch, dass jeder Anklang von luftleerem Pathos sich bei ihm in leise Leichtigkeit auflöst: Was sich nicht sagen lässt, lässt sich immer noch tanzen. Dabei wird die durchscheinende Melancholie nicht flachgebügelt. Strauch beherrscht auf seinen zahlreichen Instrumenten die Kunst der Unter- und Zwischentöne, durch die vermeintlich simple Melodien auch beim wiederholten Hören zu einer Entdeckungsreise werden.

 

(…) Eingewebt sind solche Lieder in Tanzmelodien, die ihre Wurzeln in unterschiedlichen Kulturen haben. Strauch gräbt sich vor zu den Originalen bewahrter Musikkultur, adaptiert oder schöpft neu in erfahrener Art der Altvorderen mit dem Klang, der seinen gleichberechtigten Platz im lärmenden 21. Jahrhundert findet. (…)

 

Link zum kompletten Artikel – www.blickpunkt-brandenburg.de

Chris Elstrodt im Folker am 02.05.2018

Als Liedermacher kann man wirklich nichts Neues mehr erfinden, oder? Irrtum. Ein Künstler wie Thomas Strauch ist vermutlich ohne Vergleich. Die Art des Gesangs – Reinhard Mey? Nein, Hannes Wader, nein, Grebe, nein, auch nicht. Thomas Strauch klingt nach Thomas Strauch, nach sonst niemandem. Was für die Klangfarbe gilt, gilt ebenso für die Songs. Ist das nicht ähnlich wie Schobert und Black? Nein, eher Stoppok, oder? Da klingt doch Ougenweide durch. Nein, irgendwie ist es doch Thomas Strauch und sonst nichts.

 

Die musikalische Besetzung mit Mandoline und Dudelsack hat dementsprechend konsequent keinerlei keltische Elemente und klingt eher nach guter alter ostdeutscher Folklore. Die Balladen berühren Wiegenlieder und Pfadfinderliedgut. Sogar die Instrumentals klingen nach Liedermacher. Strauch versucht auch nicht, künstlich originell zu sein. Unten auf dem Gerstenberg hätte so, wie es ist, auch in den Siebzigern veröffentlicht werden können – oder eben heute, denn das Album klingt durchgängig zeitgemäß.

 

Ein reinrassiges Liedermacheralbum mit neuen Impulsen? Hier. Man kann dem Künstler gar nicht genug danken dafür.

 

Link zur Rezension – www.folker.de